 |


|
 |
 |
 |
FSB und aquanale im Aufwind
Mit Erfolg endete am 31. Oktober das Kölner Messe-Doppel aus FSB (Int. Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen) und aquanale. Mit 573 ausstellenden Unternehmen aus 41 Ländern und einer Bruttoausstellungsfläche von 62.000 Quadratmetern stellte die Jubiläumsveranstaltung einen neuen Rekord auf. Damit verzeichnete sie, nach Angaben der Koelnmesse, einen Ausstellerzuwachs von 16 Prozent und einen Flächenzuwachs von 24 Prozent im Vergleich zur Vorveranstaltung. Im Verbund mit der aquanale (Int. Fachmesse für Sauna, Pool, Ambiente) zählte die FSB insgesamt rund 24.000 Besucher. 61 Prozent der Anbieter und 53 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland nach Köln.
(…)
Aussteller positiv überrascht Die Aussteller freuten sich über reichlich Besucherzuspruch und gut gefüllte Stände. Nach den feiertagsbedingten quantitativen Einbrüchen während der letzten FSB 2007 war der Besucherandrang auffällig. Positiv äußerten sich die Aussteller über die hohe Entscheidungskompetenz der Besucher.
Auch der Stand der Firma Wiegand-Maelzer war sehr gut besucht. „Wir haben von Krise nichts gespürt, unsere Rutschen und Wasserspielgeräte sind sehr stark nachgefragt und auch in unserem ‚trockenen‘ Freizeitgerätesektor sind wir zufrieden. Nicht nur die Rodelbahnen laufen nach wie vor gut, auch unsere Event- und Panoramarutschen sind international sehr beliebt“, erläutert Geschäftsführer Hendrik Wiegand. Ebenso positiv sieht Christian Roigk (Firma Roigk) die Messe und die Entwicklung seines Unternehmens: „Wir haben momentan ein sehr großes Nachfrageaufkommen für unsere Kleinspielgeräte und für sämtliche Edelstahl-Schwimmbadausstattungen wie Leitern, Geländer u.ä. Unsere Kunden schätzen vor allem unsere elektropolierten, extrem korrosionsbeständigen Edelstahlteile – weshalb wir momentan ein hohes Auftragsaufkommen zur Nachrüstung von Schwimmbädern haben, die ihre Sprungturmanlagen der neuen DIN 13451/10 anpassen müssen.“ Zufrieden zeigten sich auch die Spielgerätehersteller, die wieder in einer eigenen Halle ausstellten. Holger Aukam präsentierte seine neue Produktgruppe „espas-line“, die sich durch gefällige Formen und neue Farbkombinationen auszeichnet. „Die espas-Spielgeräte und -Stadtmöbel passen wir den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden an, ohne dabei Kompromisse an die Qualität zu machen. Wir finden, dass moderne Spielgeräte auch chic sein dürfen. So gibt es unsere neue espas-line in edel-grauer Pulverbeschichtung und vielen attraktiven RAL-Farben“, erklärt espas-Geschäftsführer Aukam. „Wir haben mit einem ausgezeichneten Standplatz auf dieser Messe einen sehr guten Zulauf verzeichnet“, erklärt Cornelia Grebe zufrieden das Messegeschehen für die Firma Spogg-HallyGally. So gebe es nach wie vor großes Interesse an dem 2009 eingeführten „Kometenschweif“, aber auch das am Stand aufgebaute Trampolin speziell für Rollstuhlfahrer sorgte – so Grebe – für viel Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern. Ähnliche große Beachtung fand der so genannte „Vogelnest-Baum“ der Firma Huck-Seiltechnik. Beim Vogelnest-Baum handelt es sich um einen Turm mit mehreren der bei Kindern so beliebten Nestchen, die durch einen Seilgarten miteinander verbunden sind.
(…)
Erwartungsgemäß sehr gut besucht war auch die Preisverleihung des internationalen Wettbewerbs „SPA WELTEN“, den die European Waterpark Association (EWA) und die Koelnmesse ausgelobt hatten. Ziel des Wettbewerbs war es, Visionen von Badefreuden der Zukunft zu entwerfen, die auf den Badekulturen der Vergangenheit basieren. Mit ihrem Konzept „Water Cells“ überzeugten Silvia Martín Delgado und Sara Alvarellos Navarro aus Madrid die Jurymitglieder und gewannen damit den 1. Preis. Der 2. Preis ging an Hannes Morgenroth aus Bad Rodach für den Entwurf „Massive Leichtigkeit“. Über den 3. Preis freute sich André Kößler aus Münsterhausen für den Beitrag „Kairos“. EWA-Präsident Dr. Michael Quell resümierte: „Die kreativen Entwürfe aller Teilnehmer bringen frische, innovative Ideen in die Bäderbranche. Gleichzeitig ist es uns gelungen, junge Planer und Gestalter auf das Thema Baden und Wellness aufmerksam zu machen. Denn insgesamt haben sich 70 Studentinnen und Studenten aus Europa an dem Wettbewerb beteiligt.“ Der Trend zu Gesundheit und Wellness führt nach Auffassung des EWA-Präsidenten zu einem deutlichen Aufwind in der Bäderbranche, was sich seiner Meinung nach auch im hervorragenden Besuch der FSB widerspiegelte.
Den kompletten Beitrag können Sie in der Printausgabe von EAP Heft 1/2010 lesen.
|
 |
 |
 |
|
 |