Der Seabob ... war eine der großen Attraktionen auf der letzten Wassersportmesse "Boot". Es dauerte bis zum 29. Juli - an dem Tag wurden die schnittigen Funsport-Schlitten dann erstmals in einem Freizeitbad Deutschlands eingeweiht. Der rund 60 Kilogramm schwere und mit einem fünf PS (= 3,7 kW) starken Elektro-Jetantrieb ausgestattete Seabob erreicht 15 bis 20 Stundenkilometer und kann bis zu 40 Meter tief tauchen (wobei die serienmäßige Einstellung nur 2,5 Meter Tauchtiefe erlaubt). Aufgrund der genannten Leistung bleibt er damit gerade noch führerscheinfrei - allerdings ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben. Den Schub erzielt der Flitzer, indem - vereinfacht gesagt - Wasser angesaugt und mit sehr hohem Druck wieder nach außen gepresst wird. Eine geladene Akkuanlage reicht für eine Stunde ununterbrochene Fahrt. Für diese Innovation Made in Germany eröffnen sich ungeahnte Nutzungsmöglichkeiten und damit Potenzial für den Hersteller, die Stuttgarter Firma Rotinor GmbH, die den Seabob weltweit patentiert hat. Je nach Modell liegen die Preise für die Funsport-Maschine zwischen rund 8.000 und 10.000 Euro. |