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29.07.2021

Deutschland: Verband der Deutschen Freizeit- und Vergnügungsanlagenhersteller (VDV) appelliert an die Verantwortlichen der IAAPA

„Wir alle befinden uns zweifelsohne in einer für alle sehr schwierigen Zeit, in der gerade auch im Veranstaltungsbereich weltweit große Unsicherheiten herrschen – vom internationalen Reiseverkehr ganz zu schweigen. Wir alle in dieser Branche kämpfen mit extremen Bedingungen, um unser Business aufrecht zu erhalten. Teilweise müssen wir uns im Wochenrhythmus veränderten Bedingungen anpassen“, erklärt Wieland Schwarzkopf, VDV-Präsident, die prekäre Lage und führt fort: „Es ist jedoch gerade deshalb nicht hinzunehmen, dass die IAAPA aus den letztjährigen Fehlern nichts gelernt zu haben scheint und erneut versucht, ihre Entscheidung, ob nun die IEE in Barcelona (und in der weiteren Folge auch die Expo in Orlando) tatsächlich stattfindet oder nicht, bis zum allerletzten Moment auszusitzen. Obwohl seit längerem absehbar und seit einigen Tagen vollkommen klar ist, dass u.a. Spanien zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt wurde, gibt es seitens IAAPA bis heute keine klare Ansage. Im Namen unserer Mitgliedsunternehmen, die auch zu den Ausstellern der Messen zählen, appelliere ich an die Verantwortlichen der IAAPA EMEA, unverzüglich – das heißt JETZT – eine unmissverständliche Aussage bzw. Entscheidung zu treffen. Wir sind in Deutschland bzw. auch anderen europäischen Ländern mitten in den Sommerferien; es bedarf keiner weiteren Ausführungen, was es für Aussteller, Messebauer, Speditionen usw. bedeutet, acht Wochen vor Messebeginn immer noch keine 100%ige Planungssicherheit oder grünes Licht zu haben“, erläutert Schwarzkopf die schwierige Situation, in der sich die ausstellenden Verbandsmitglieder befinden.

Ein weiteres schwerwiegendes Problem sieht der VDV-Vorsitzende in einem möglicherweise situationsgeschuldeten viel zu niedrigen Besucheraufkommen insbesondere in Barcelona. „Ich kenne ehrlich gesagt bis dato niemanden aus dem sonst treuen internationalen Fachbesucherkreis, der die Messe in diesem Jahr besuchen möchte; eventuelle Einreisehürden wie z.B. Quarantänepflichten oder möglicherweise Zugangs- oder Kontaktbeschränkungen halten nach meinem Eindruck viele Interessenten diesmal von einem Expo-Besuch ab“, so Schwarzkopf, der dringend eine klare Aussage bzw. Entscheidung der IAAPA einfordert. (eap)