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13.12.2007

Schwarzwald: Projekt „Erlebniswelt Triberg“

Für rund 80 Mio. Euro soll im Schwarzwald-Städtchen (5.000 Einwohner) Triberg ein Erlebnispark mit dem Flair des Schwarzwaldes entstehen. In Triberg sind die höchsten deutschen Wasserfälle mit einer Höhe von 163 Metern zu bewundern. Die Besucherzahlen der Naturattraktion waren in den letzten Jahren deutlich rückläufig. Auf dem Gelände eines stillgelegten Industriebetriebes soll nun auf rund 20.000 Quadratmeter Fläche eine überdachte und damit ganzjährig nutzbare Erlebniswelt entstehen. Für Mitte 2009 ist der Baubeginn geplant – die Eröffnung der komplexen Anlage soll 2011 erfolgen. Prägendes Element der Erlebniswelt wird eine in ihren Ausmaßen und von der Gestaltung her riesige und auffällige Kuckucksuhr sein – ein weit über die deutschen Grenzen hinaus bekanntes Symbol des Schwarzwaldes. Die Erlebniswelt-Bahn wird als eine der geplanten Kernattraktionen die kleinste, längste und höchste Miniaturgebirgsbahn der Welt werden – sie wird der original Schwarzwaldbahn nachempfunden. In der Planung sind sowohl Fahrattraktionen wie auch eine spezielle Kinderwelt und Naturerlebnispfade vorgesehen. Ein sog. Skywalk, der an die riesige Glaskuppel montiert werden soll, wird einen Blick auf die Erlebniswelt von oben ermöglichen. Vorgesehen sind zudem der Bau eines historischen Schwarzwalddorfes wie auch ein original nachgebautes Bergwerk. Die bereits erwähnten Wasserfälle sollen in die Erlebniswelt integriert werden. Die Vermarktung des Parks wird über eine Aktiengesellschaft erfolgen, die von zwei Triburger Privatinvestoren sowie der Gemeinde bereits gegründet wurde. Es werden bis zu einer Million Besucher erwartet, wobei die Gewinnzone nach bisherigem Konzept ab 250.000 Besuchern pro Jahr erreicht werden soll. Der Umsatz soll von zunächst 19 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 34 Mio. Euro im Jahr 2015 steigen. Nach derzeitiger Planung sollen keine Eintrittskosten erhoben werden. (eap)