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17.09.2020

Deutschland: VDFU tritt beim Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages für die Forderungen der Freizeit- und Erlebnisparks in der Corona-Krise ein

Während eines „Tourismuspolitischen Frühstücks“ im Deutschen Bundestag verlieh Jürgen Gevers (Foto), Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Freizeitparks und –unternehmen e.V. (VDFU), gemeinsam mit anderen Verbandsvertretern den Forderungen der Freizeitunternehmer, die bis heute unter den Einschränkungen während der Corona-Krise zu leiden haben, am heutigen Vormittag deutlichen Nachdruck. Unter den Teilnehmern des Treffens waren Vertreter aller politischer Fraktionen des Tourismusausschusses im Bundestag, ausgesuchte Abgeordnete anderer Resorts sowie Vertreter touristischer Verbände.

Darin fordert der VDFU unter anderem die Neugestaltung der Corona-Soforthilfeprogramme des Bundes, um Fördermittel noch gezielter und vor allem unbürokratischer bereitgestellt zu bekommen. „Tatsächlich wurde vom aktuellen 25-Mrd.-Euro-Soforthilfeprogramm bislang nur 1 Mrd. Euro abgerufen. Der Grund hierfür sind die Zugangskriterien“, so Jürgen Gevers. „Es ist also keine Aufstockung der Fördermittel erforderlich, jedoch eine dringende Überarbeitung der Zugangskriterien“.

Darüber hinaus kämpfen die Freizeitunternehmen um eine konsequente Förderung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im ländlichen Raum, um die Freizeitangebote der VDFU-Mitgliedsunternehmen allen Bevölkerungsgruppen leichter zugänglich zu machen. Auch geht es um die Überarbeitung des Arbeitszeitgesetzes, um vor allem saisonal operierenden und witterungsabhängigen Unternehmen einen zielorientierten Personaleinsatz zu ermöglichen. „In direkter Folge zum heutigen Tourismuspolitischen Frühstück wurden wir vom VDFU zu Diskussionsrunden einzelner Fraktionen eingeladen, die im Laufe der kommenden Woche stattfinden sollen. Dort werden wir selbstverständlich weiterhin für die Wahrung unserer Interessen kämpfen“, zeigt sich Jürgen Gevers zuversichtlich. (eap)