11.06.2026

Europa-Park und ESA vereinbaren Kooperation

Europa-Park und ESA vereinbaren Kooperation

Europa-Park-Inhaber Dr. Roland Mack und Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, unterzeichnen das Memorandum of Understanding.

(eap) In dieser Woche unterzeichneten der Europa-Park und die European Space Agency (ESA) eine Absichtserklärung und bekräftigten damit offiziell ihre künftige Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehe das gemeinsame Ziel, die Faszination für europäische Raumfahrt auf zugängliche, interaktive und emotionale Weise zu vermitteln, sowie sich für europäische Zusammen- und Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen.

Unterzeichnet wurde das „Memorandum of Understanding“ in Rust von Europa-Park-Inhaber Dr. Roland Mack und Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrums ESOC in Darmstadt. Densing vertrat dabei ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. Anwesend waren u.a. auch Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie Dietmar Pilz, ESA-Direktor für Technologie, Engineering und Qualität.

Science Days im Europa-Park Die Zusammenarbeit, bislang unter anderem schon bei den Science Days, soll künftig auch unter anderem in Bildungsangeboten, Events und weiteren Erlebnisformaten sichtbar werden. © Europa-Park Die Kooperation soll die Bereiche Bildung, Wissensvermittlung und Erlebnisgestaltung miteinander verbinden. Geplant seien u.a. Bildungsangebote, Events und weitere Erlebnisformate, die Raumfahrt, Forschung und Technologie für Parkgäste aller Altersgruppen, insbesondere für Familien mit Kindern, erlebbar machen sollen. Auch im geplanten Weltraum-Themenbereich des Europa-Parks, der anstelle der bisherigen „Euro-Mir“-Achterbahn bis 2028 entstehen soll, wird die Zusammenarbeit eine Rolle spielen.

Sowohl die ESA als auch der Europa-Park verweisen in diesem Zusammenhang auf ihre europäische Identität und ihren Anspruch, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Innovation und Zukunftsthemen sichtbar zu machen. Bereits in der Vergangenheit gab es Berührungspunkte der beiden Partner, etwa im Rahmen von Veranstaltungen wie den „Science Days“ im Europa-Park oder der „ESA Open Days“. ■

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