Französisches Verlagshaus Bayard übernimmt Kingoland-Freizeitpark
(eap) Wie gestern bekannt wurde, hat die französische Bayard-Gruppe – ein katholisches Medien- und Verlagshaus aus Paris, das in Europa auch in Deutschland, Belgien und Spanien vertreten ist – eine Mehrheitsbeteiligung am regionalen Freizeitpark Kingoland im Nordwesten Frankreichs übernommen.
In enger Zusammenarbeit mit Parkgründer Dominique Leroux und seinem Team will Bayard das 2014 eröffnete Familienausflugsziel weiterentwickeln. Künftig sollen schrittweise generationenübergreifende Inhalte und Geschichten aus der Verlags- und Redaktionswelt in das Freizeitparkangebot einfließen. Mit diesem Schritt treibt Bayard im Rahmen seines Strategieplans „CAP 2029“ die Diversifizierung seiner Aktivitäten über das klassische Mediengeschäft hinaus voran. Zugleich plant das Unternehmen, die Figuren seiner Kinderbücher und Jugendzeitschriften als physische Erlebnisse im Park zu inszenieren, ein nachhaltiges Wachstumsmodell zu etablieren und die Bindung zu den Zielgruppen zu stärken.
Auch in diesem Jahr hat das Kingoland, das 2025 rd. 215.000 Besucher verzeichnete, sein Attraktionsangebot erweitert. Zum Saisonstart kommenden Samstag eröffnet der Park mit „Tomahawk“ einen Super Spin von Zamperla.
Ein weiteres Beispiel für einen französischen Themenpark unter Leitung eines Medienunternehmens ist der 2018 eröffnete Parc Spirou in der Provence. Dort tauchen Besucher u.a. in die Welten der Comic-Figuren des belgischen Konzerns Média-Participations ein. ■