20.08.2026

Freizeitpark Turisede zieht positive Halbjahresbilanz

Freizeitpark Turisede zieht positive Halbjahresbilanz

Doreen Stopporka und Jürgen Bergmann, die kreativen Köpfe hinter dem Freizeitpark Turisede und der Künstlerischen Holzgestaltung Bergmann (KHB).

(eap) „Heute haben wir die aktuelle Parkumsatz-Statistik mit den Ergebnissen Ende Juli vorliegen“, freut sich Doreen Stopporka, Geschäftsführerin des nahe der polnischen Grenze gelegenen Freizeitparks Turisede. Demnach lag der kumulierte Parkumsatz Ende Juli 2026 im Vergleich zu den beiden Vorjahren auf einem Rekordniveau, so Stopporka: „Und in diesem Jahr können wir – trotz eines späteren Saisonstarts – sogar eine Erhöhung des Umsatzes um fast 100.000 Euro verzeichnen, wobei die gestiegenen Übernachtungszahlen einen großen Anteil haben“. Erst im Juli eröffnete der Park eine neue Unterkunft für Gäste, das Luxusbaumhaus „Überseeempore“.

Trotz dieser offenbar nachweislich positiven Bilanz sahen sich Doreen Stopporka und Jürgen Bergmann – die kreativen Köpfe hinter Freizeitpark und Künstlerischer Holzgestaltung Bergmann – in den zurückliegenden Wochen einer mehr als unerfreulichen Medienkampagne ausgesetzt; beginnend im Juli mit der Ausstrahlung einer Folge der RTL-Doku-Soap „Goodbye Deutschland – Die Urlaubsmacher“, in der der Freizeitpark Turisede als ungewöhnliches Ausflugsziel für Urlauber vorgestellt wurde. „Bedauerlich nur: Die Aufnahmen, bei denen wir u.a. auch über die Herausforderung, die der Betrieb eines Freizeitparks im Allgemeinen und im Besonderen mit unserer speziellen Lage an der deutsch-polnischen Grenze in Neißeaue mit sich bringt, sprachen, waren bereits vor drei Jahren (!) aufgezeichnet worden“, erzählt Jürgen Bergmann. „Die Aussagen von damals – einer Zeit, in der wir gerade dabei waren, unsere Gäste nach den schwierigen Pandemiezeiten zurückzugewinnen – völlig unkommentiert in unsere sehr erfolgreiche Realität von 2026 zu projizieren, scheint mir eine mehr als zweifelhafte Medienpraxis, für die sich RTL mindestens entschuldigen sollte“, so Bergmann. Die Ausstrahlung dieses alten Beitrages war dabei erst der Anfang. Denn nun griffen einzelne deutsche Boulevardmedien den Beitrag auf. Mit reißerischen Headlines wie „Kult-Freizeitpark im Osten stand vor dem Aus: Besitzer bangten um ihre Zukunft“ oder „Existenzangst: Freizeitpark im Osten kämpfte ums Überleben“ zeichneten jene Blätter ein vollkommen falsches Bild und erweckten den Eindruck, Turisede stehe kurz vor dem Ende. „Die eigentlichen Berichte fielen teilweise deutlich weniger negativ aus – doch die Schlagzeilen allein entfalteten ihre giftige Wirkung sofort“, erläutert Doreen Stoporka gegenüber EAP.

Auf die Entwicklung der Besucherzahlen habe sich die ungewollte Medienaufmerksamkeit bislang glücklicherweise nicht ausgewirkt, berichten Stopporka und Bergmann. „Spürbare Folgen hatten die falschen Schlagzeilen dennoch – vor allem innerhalb des Unternehmens, z.B. bei verunsicherten Mitarbeitern“, so Bergmann. Inzwischen seien zwar rechtliche Schritte eingeleitet worden, die dadurch entstandene Verunsicherung lasse sich damit jedoch nur langsam und begrenzt auffangen. „Zum Glück sprechen unsere aktuellen Zahlen 2026 eine positive Sprache. Und wenn diesem schönen Sommer noch ein erfolgreicher Herbst folgt, läuft auch in diesem Jahr bei uns alles auf ein stabiles und hervorragendes Ergebnis hinaus“, so Bergmanns Prognose, der mit der Künstlerischen Holzgestaltung europaweit gefragte Holzunikate und Spielgeräte insbesondere für bunte und unkonventionelle Freizeitwelten fertigt.

Mit einer proaktiven Kommunikation wollen die Unternehmer insbesondere gegenüber ihren Mitarbeitern und Geschäftspartnern das Vertrauen aus jahrelanger Zusammenarbeit stärken und vertiefen. Parkgäste sowie Mitarbeitende wurden zeitnah über die Hintergründe der Berichterstattung informiert und die betreffenden Medien zu Richtigstellungen aufgefordert. Darüber hinaus veröffentlichte das Unternehmen kürzlich eine eigene Stellungnahme, die hier zu finden ist. Und, was Jürgen Bergmann nach diesem „unglaublichen Vorgang“ besonders wichtig ist: „Ich möchte auch andere Branchenkollegen sensibilisieren, vorsichtig mit Medien umzugehen. Unser Beispiel zeigt m.E., dass manche Medien nicht zurückschrecken, Dinge im Sinne einer besseren Verkäuflichkeit zu verfälschen oder negativ zu übertreiben“. ■

Lesen Sie auch