28.07.2026

Minden plant Ersatzneubau für das Melittabad

Minden plant Ersatzneubau für das Melittabad

Rendering: Geising + Böker

(eap) Die ostwestfälische Stadt Minden treibt die Planungen für ein neues Schwimmbad voran. Das bestehende, in die Jahre gekommene Melittabad, das von der Mindener Bäder GmbH betrieben wird, soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das ursprüngliche Bad stammt bereits aus den 1960er Jahren und wurde in den 1990er Jahren zuletzt erweitert und modernisiert. Namensgeber ist das für sein patentierten Kaffeefilter international bekannte Familienunternehmen Melitta, das seinen Sitz in Minden hat.

Hohe Energiekosten, veraltete Technik und erheblicher Sanierungsbedarf machen einen Ersatzneubau wirtschaftlicher als eine aufwändige Sanierung und eine weitere Instandhaltung, heißt es von Seiten der Stadt. Zu diesem Schluss sei die Bäder GmbH – ein hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen der Stadt Minden – auf Grundlage in Auftrag gegebener Gutachten und Kostenschätzungen gekommen. Das neue Melittabad soll ein zuverlässiger Ort für Schulschwimmen, Vereinssport und Freizeitnutzung werden.

Den Zuschlag für den Neubau erhielt kürzlich das Architekturbüro geising + böker, dessen Entwurf eine offene Gestaltung mit öffenbaren Fassadenelementen vorsieht, die die Schwimmhalle mit dem Außenbereich verschmelzen lassen. Nach aktuellem Planungsstand sind fünf Becken vorgesehen: ein 25 Meter langes Schul- und Vereinsbecken mit vier Bahnen, ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen und Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit flach ansteigendem Boden, ein Multifunktionsbecken sowie ein Kleinkindbereich mit Rutsche und kleinem Spraypark. Ergänzt werden soll das Angebot durch einen Wärmeraum mit Blick in die Badehallen sowie großzügige Umkleide- und Sanitärbereiche. ■

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