Osnabrücker Schinkelbad feiert 50-jähriges Bestehen
(eap) Das im Osnabrücker Stadtteil Schinkel angesiedelte Schinkelbad feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Die Stadtwerke Osnabrück, die neben dem Schinkelbad auch das Nettebad, das Moskaubad und die Loma-Sauna betreiben, veranstalteten zu diesem Anlass kürzlich eine besondere Aktionswoche, in der Gäste ein vielfältiges Programm aus Unterhaltung, Gesundheit und Familienaktionen erwartete.
„Seit 50 Jahren ist das Schinkelbad ein wichtiger Ort für Sport, Erholung und Begegnung in Osnabrück. Viele Menschen verbinden persönliche Erinnerungen mit diesem Bad“, so Schinkelbadleiter Jens Eick. Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der 1976 eröffneten Anlage gehört auch die neue Textilsauna im Außenbereich, die vor kurzem im Schinkelbad eröffnet wurde. Die Stadtwerke hatten diese im vergangenen Jahr angekündigt.
Zuletzt gaben die Stadtwerke Osnabrück zudem ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 bekannt. Demnach schloss der Konzern das Jahr mit einem verbesserten Ergebnis ab. Der Jahresüberschuss liege mit rd. 21,5 Mio. Euro über Plan und über dem Vorjahreswert, so der Bericht. Damit würden die Stadtwerke ihren Kurs der finanziellen Stabilisierung in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld fortsetzen, heißt es.
Auch für den Bäderbereich sei diese Entwicklung von Bedeutung. Kommunale Bäder würden häufig vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, erfüllten jedoch weit mehr als eine reine Freizeitfunktion, betonte der Bäderleiter der Stadtwerke Osnabrück, Torsten Krier: „Sie sind unverzichtbar für den Schwimmunterricht unserer Schulen, für den Vereins- und Breitensport sowie für Gesundheit, Inklusion und Integration.“ Ziel sei es nicht, Gewinne zu maximieren, sondern das Defizit so gering wie möglich zu halten und zugleich den gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen, hebt er hervor.
Im Konzernergebnis seien – wie bereits im Vorjahr – vereinbarte Ausgleichzahlungen der Stadt Osnabrück für die strukturell defizitären Bereiche ÖPNV und Bäder enthalten. Operativ habe sich laut den Stadtwerken unter anderem auch der Bus- und Bäderbereich besser als geplant entwickelt. So habe das Nettebad im vergangenen Jahr trotz Dauerbaustelle im Umfeld mehr Besucher als geplant verzeichnet. ■