22.01.2009

Roland Mack kritisiert Regierung

Europa-Park-Chef Roland Mack kritisierte in einem kurz vor Weihnachten erschienenen Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ die Erbschaftsteuerreform der Großen Koalition in Berlin. In klaren Worten machte Mack deutlich, dass die auf Druck vor allem des deutschen Mittelstandes vorgenommenen Gesetzeskorrekturen unzureichend sind, um Familienunternehmen für die Zukunft zu sichern. Am Beispiel des „Schraubenkönigs“ Reinhold Würth, der aufgrund der neuen Gesetzeslage den Umzug ins österreichische Salzburg plant, sagte Roland Mack: „Jetzt passiert genau das, was ich immer prophezeit habe: dass nämlich Unternehmer von der deutschen Politik enttäuscht sind und deshalb das Land verlassen. Herr Würth ist das erste Paradebeispiel … Das ist der erste konkrete Fall, bei dem ein prominenter Unternehmer seine Konsequenzen aus der Politik der Großen Koalition zieht.“ – Roland Mack, der bereits im Sommer 2007 wie ein einsamer Rufer in der Wüste auf die möglichen verheerenden Folgen der geplanten Erbschaftsteuerreform hinwies, sieht sich angesichts des neuen Gesetzes (traurig) bestätigt. Dieses neue Gesetz ist aus Sicht des deutschen Mittelstandes weit von einer zukunftsichernden Lösung für die Unternehmen entfernt. (eap)

 

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