Six Flags verzichtet auf Kaufoption für Texas-Park
(eap) Erst kürzlich hat die Six Flags Entertainment Corporation bekannt gegeben, ihre vertraglich vereinbarte Kaufoption zum Erwerb der verbleibenden Minderheitsgesellschafteranteile am Freizeitpark Six Flags Over Texas in Arlington (Texas) nicht in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung erfolgte nach einer internen strategischen Prüfung. Gemäß den bestehenden Vertragsbedingungen hätte Six Flags die Ausübung der Option bis spätestens 31. Dezember 2025 erklären müssen; eine entsprechende Zahlung wäre im Januar 2028 fällig geworden. Wie Unternehmenspräsident und -CEO John Reilly angibt, entspreche die Kaufoption derzeit nicht den Strategie- und Kapitalallokationszielen des Konzerns.
Reilly bezeichnet die getroffene Entscheidung als schweren, aber bewussten Schritt. Der Park gelte jedoch weiterhin als bedeutender und historisch wichtiger Bestandteil des Six Flags-Portfolios. Zugleich bekräftigte das Unternehmen sein langfristiges Engagement für den Standort und kündigte an, den Dialog mit den Gesellschaftern fortzusetzen.
Six Flags wird den texanischen Park weiterhin auf Basis der bestehenden Vereinbarung betreiben und managen. Investitionen in Infrastruktur, neue Attraktionen und Verbesserungen des Gästeerlebnisses sollen fortgeführt werden. Für 2026 hat der texanische Park mit „Tormenta“ bereits eine neue Rekordachterbahn von B&M angekündigt (vgl. EAP-News 26.09.25). Die Entscheidung zum Verzicht auf die Kaufoption habe keinen Einfluss auf den Park Six Flags Over Georgia, für den Six Flags die entsprechende Kaufoption bereits im Dezember 2024 ausgeübt hatte. ■