02.01.2026

Unsichtbarer QR-Code auf Mehrwegbechern optimiert Rückgabe

Unsichtbarer QR-Code auf Mehrwegbechern optimiert Rückgabe

(eap) Um die Rückgabe von Mehrwegbechern noch effizienter als bislang zu gestalten, hat das deutsche Unternehmen Cup Concept Mehrwegbecher mit „unsichtbaren“ QR-Codes entwickelt, die Warteschlangen reduzieren, Personal entlasten und Prozesse vereinfachen sollen. Tatsächlich handelt es sich bei der Technologie nicht um einzelne, sondern um eine Vielzahl von QR-Codes, die mittels IML (In-Mould-Labeling)-Druckverfahren jeweils rund um die Becher – zur vereinfachten ineinander gestapelten Rückgabe am oberen Rand – angebracht werden. Dabei wird die Dekorfolie bereits beim Spritzguss fest mit dem Becherkörper verschmolzen, um einen langlebigen, kratzfesten Aufdruck zu erzeugen, der auch für die unsichtbaren QR-Codes genutzt werden kann. Auf transparenten Flächen sei die Lesbarkeit unter Schwarzlicht dem Anbieter zufolge bereits erprobt und funktioniere reibungslos. Auch auf farbigen Hintergründen sei der Einsatz möglich.

Die Vorteile der QR-Code-Becher sollen weit über Fälschungssicherheit und damit Pfandbetrug hinausgehen und unter anderem eine genaue Nachverfolgbarkeit der Becher ermöglichen. Daten über die Nutzung von Rückgabestationen, die von einer entsprechenden Software erfasst werden, sollen eine Entscheidungsgrundlage für mögliche Optimierungen liefern. Veranstalter können beispielsweise erkennen, welche Getränkestände besonders stark frequentiert werden, um Verkaufspunkte, Personalplanung und Wartezeiten weiter zu optimieren.

Gemeinsam mit Partnern und unter Nutzung bestehender Ressourcen der Veranstalter werden individuelle Konzepte entwickelt, die Becherrückgabe, Datenerfassung und Logistik miteinander verbinden. Eine Entwicklung, die insbesondere für Großveranstaltungen interessant ist, und auch in Freizeitanlagen zur Etablierung eines effizienten Mehrwegsystems beitragen kann. ■

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