30.09.2026

Wildpark Lüneburger Heide investiert in neue Erlebniswelt und mehr

Wildpark Lüneburger Heide investiert in neue Erlebniswelt und mehr

Wildpark-Chef Alexander Tietz investiert in die Zukunft und für ein noch besseres Besucher-Erlebnis.

(eap) Der Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt plant bis zum Frühjahr 2027 umfassende Investitionen in sein Besucherangebot und die betriebliche Infrastruktur. Für mehrere Millionen Euro sollen unter anderem eine neue Spiel-Erlebniswelt entstehen, das Hauptrestaurant umfassend modernisiert und ein neues Funktionsgebäude für die Mitarbeitenden errichtet werden.

Auf der Fläche des bisherigen Abenteuerspielplatzes soll unter dem Namen „Willis Wilde Welt“ ein neues Spielangebot für Familien geschaffen werden. Fest steht bereits, dass das Parkmaskottchen „Willi Wildpark“ sowie weitere Tierfiguren wie Wolf und Bär eine zentrale Rolle in der Gestaltung spielen. Bestehende Spielgeräte des heutigen Abenteuerspielplatzes sollen teilweise demontiert und an anderen Stellen im Park wieder aufgebaut werden.

Parallel wird das Hauptrestaurant grundlegend saniert und konzeptionell neu ausgerichtet. Neben einer Neugestaltung der Innenräume und Fassade sind eine Modernisierung der Sanitärbereiche sowie ein neuer Veranstaltungsbereich vorgesehen. Auch die gastronomischen Abläufe und das Angebot sollen überarbeitet werden. Energetisch wird das Gebäude unter anderem mit einer neuen Dämmung und einer Wärmepumpenanlage modernisiert. Im Zuge der Neuausrichtung erhält das Restaurant zudem einen neuen Namen, der zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird. Die Arbeiten am Restaurant und an Willis Wilder Welt sollen bis Mitte März 2027 abgeschlossen sein.

Auch hinter den Kulissen investiert der Wildpark: Auf rund 1.000 Quadratmetern entsteht ein zweigeschossiges Funktionsgebäude, in dem künftig verschiedene betriebliche Bereiche gebündelt werden. Vorgesehen sind unter anderem Büros, Umkleiden und eine Mitarbeiterkantine sowie Lager- und Arbeitsräume für die Tierpflege. Hinzu kommen moderne Arbeitsplätze und ein größerer Besprechungsraum.

Bei der Energieversorgung des Neubaus setzt der Wildpark auf Photovoltaikanlagen und einen Stromspeicher. Ein möglichst großer Teil des Energiebedarfs soll damit vor Ort gedeckt werden. Mittelfristig ist darüber hinaus eine stärkere Elektrifizierung des betrieblichen Fuhrparks vorgesehen.

Teil der Investitionen in die Mitarbeiterinfrastruktur sind außerdem 13 zusätzliche Unterkünfte in unmittelbarer Nähe des Wildparks. Zusammen mit den bereits vorhandenen Einheiten sollen damit künftig insgesamt 20 Mitarbeiterunterkünfte zur Verfügung stehen. Mit den neuen Arbeits- und Wohnmöglichkeiten reagiert der Wildpark nach eigenen Angaben auf das Wachstum der vergangenen Jahre und den damit verbundenen zusätzlichen Personal- und Infrastrukturbedarf.

„Wir investieren ganz bewusst in die Zukunft des Wildparks – in ein besonderes Erlebnis für unsere Gäste, in moderne und nachhaltige Infrastruktur und vor allem auch in gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden. Der Wildpark ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, unsere Strukturen mitwachsen zu lassen. Dabei wollen wir nicht nur moderner, sondern auch energieeffizienter und unabhängiger von fossilen Ressourcen werden“, erklärt Wildpark-Chef Alexander Tietz. ■

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