„kraterbad“ in Nördlingen: Modernes Hallenbad geht an den Start
Die Enthüllung des Schriftzugs „kraterbad“ markierte einen Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung des neuen Nördlinger Hallenbads.
© Katja Mangold
(eap) Gestern startete das neue Hallenbad kraterbad in Nördlingen (zwischen Stuttgart und Ingolstadt) offiziell in den Regelbetrieb. Nach knapp dreijähriger Bauzeit und einer feierlichen Eröffnung am 13. Februar verfügt die Stadt in Schwaben nun über ein zeitgemäßes Angebot für Sport, Bildung, Erholung und Familienfreizeit. Der Name des Bades verweist dabei auf die besondere geografische Lage Nördlingens im Nördlinger Ries, einem rund 15 Millionen Jahre alten Meteoriten-Einschlagskrater. In einer Pre-Opening-Phase hat die Anlage bereits erste Gäste empfangen, seit dieser Woche läuft der Betrieb nun regulär. „Das Kraterbad ist weit mehr als ein Schwimmbad – es ist ein Ort der Begegnung, der Bildung, der Gesundheit und der Freude“, betont Oberbürgermeister David Wittner.
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Das Sport- und Freizeitbad verfügt über ein 25-Meter-Schwimmerbecken mit fünf Bahnen, ein Kursbecken mit Hubboden und Massagedüsen sowie eine kompakte TrioSlide-Rutsche des Herstellers Aquarena. Für Familien mit Kleinkindern stehen zwei separate Becken mit Spielgeräten zur Verfügung. Dem Saunabereich gehören zwei Innensaunen, ein Dampfbad und eine Außensauna sowie Eisbrunnen, Tauchbecken, Erlebnisduschen, Ruheräume und Saunagarten mit Liegedecks an. Für die Lieferung der Saunaanlagen zeichnet Klafs verantwortlich, die Möblierung stammt von Esch Objektkonzepte. Eine zentral angeordnete Gastronomie bedient sowohl das Foyer als auch den Hallenbad- und Saunabereich. Sämtliche öffentlich zugänglichen Bereiche befinden sich im Erdgeschoss und sind barrierefrei ohne Treppen oder Aufzüge erreichbar.
Für die Planung des Neubaus zeichnen u.a. Planungsteam Löhle Neubauer Architekten BDA, Prokopetz Architekten + Ingenieure sowie Lohrer-Hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner verantwortlich. Die Projektsteuerung lag bei Hitzler Ingenieure. Weitere beteiligte Unternehmen waren u.a. GMF (Betriebsberatung), Wassertechnik Wertheim (Badewassertechnik / Gebäudeautomation), Zeller Bäderbau (Edelstahlbecken), entervo-access (Kassen- und Zugangssystem) sowie Lynxight (Beckenüberwachungssystem). ■