Englischer Paignton Zoo stellt Weichen für die Zukunft
(eap) Seit Anfang des Jahres wird der in der Grafschaft Devon im Südwesten Englands beheimatete Paignton Zoo von dem niederländischen Freizeitunternehmen Libéma betrieben – mit dieser und der gleichzeitigen Übernahme des Newquay Zoos (Grafschaft Cornwall) wurde die Betreibergruppe erstmals auf britischem Boden aktiv. Zum Portfolio des Unternehmens zählen sonst überwiegend Tier- und Ferienparks in den Niederlanden, darunter der Safaripark Beekse Bergen. Mit der Übernahme kündigte Libéma Investitionsmaßnahmen für die kommenden Jahre an, um in beiden Anlagen sowohl das Tierwohl als auch das Besuchererlebnis gezielt zu verbessern.
Im Paignton Zoo hat die erste Umbauphase bereits begonnen. Dort wird der bestehende „Grasslands“-Bereich zu einer weitläufigen Savannenlandschaft umgestaltet. Künftig sollen hier Giraffen, Zebras, Straußenvögel und Blessböcke sowie erstmals Breitmaulnashörner ein neues Zuhause finden. Im Fokus steht künftig eine gemischte Artengemeinschaft, die Lebensräume für Tiere verschiedener Kontinente, darunter auch solche aus Südamerika und Zentralasien, vereint. Darüber hinaus plant der Zoo weitere Maßnahmen: neue Wegeführungen, einen optimierten Besucherfluss, erweiterte Spielbereiche und modernisierte Gastronomieangebote. Ergänzend sollen neue Informations- und Storytelling-Elemente die Rundgänge aufwerten.
Steven van den Heuvel, Transition Manager des Paignton Zoos, erläutert: „Dies ist ein äußerst spannender Moment für den Paignton Zoo. Wir modernisieren nicht nur einzelne Gehege, sondern überdenken das gesamte Besuchererlebnis und die Art und Weise, wie wir die Geschichte der Tiere in unserer Obhut erzählen. ‚Grasslands‘ ist der erste große Schritt, aber er ist Teil einer viel umfassenderen Umgestaltung, die auf dem gesamten Gelände stattfindet. Im Laufe der Zeit werden die Besucher neue Tierarten, neue Lebensräume und eine völlig neue Art der Erkundung des Zoos erleben. Wichtig ist, dass diese Entwicklung dem treu bleibt, wofür der Paignton Zoo schon immer stand. Artenschutz, Bildung und Tierschutz stehen weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns, und diese Investition ermöglicht es uns, diese Arbeit für die Zukunft zu stärken.“ ■