Europa-Park plant Hotelneubau bei Rulantica-Wasserwelt
(eap) Mit zuletzt mehr als sieben Mio. Besuchern zählt das Europa-Park Erlebnis-Resort in Rust (Baden-Württemberg) zu den meistbesuchten Themenparkresorts Europas. Zum Resort gehören der seit 50 Jahren bestehende Freizeitpark, die Wasserwelt Rulantica, das Erlebnisrestaurant Eatrenalin, die VR-Erlebnis-Attraktion YULLBE sowie sechs parkeigene Hotels und demnächst auch die Wild West-Unterkunft „Riverside Western Lodge“ in der „Silver Lake City“. Um der steigenden Nachfrage nach Mehrtagesaufenthalten gerecht zu werden, plant das Resort den weiteren Ausbau seiner Hotelkapazitäten. Vorgesehen ist ein Hotel-Neubau auf einem 1,37 Hektar großen Gelände nördlich von Rulantica. Maximal 350 Zimmer soll die neue Unterkunft umfassen. Ein neues Mobilitätskonzept sehe darüber hinaus unter anderem die Errichtung eines neuen Parkdecks vor, um das zusätzliche Verkehrsaufkommen rund um Rulantica aufzufangen.
„Erst einmal möchten wir das Planungsverfahren auf den Weg bringen, damit – wenn wir uns für die Umsetzung des Hotelneubaus entscheiden – dieser auch realisiert werden kann“, erklärt Michael Kreft von Byern, Direktor von Rulantica, im Gespräch mit EAP. Um überhaupt mit dem Projekt beginnen zu können, gelte es zunächst, den Bebauungsplan anzupassen. Auch stünden im Bereich der Infrastruktur im Vorfeld verschiedene Maßnahmen an. „Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass wir neue Mitarbeiterunterkünfte entwickeln. Denn so ein Hotelprojekt ist natürlich auch mit der Einstellung vieler neuer Mitarbeiter verbunden“, so Kreft von Byern.
Nach den Hotels „El Andaluz“ (1995), „Castillo Alcazar“ (1999), „Colosseo“ (2004), „Santa Isabel” (2007), „Bell Rock” (2012) und „Krønasår“ (2019) sowie der Riverside Western Lodge würde damit das siebte bzw. achte Hotel am Standort entstehen. Das neue Hotel, das dann den Komplex zwischen Krønasår und der Wasserwelt Rulantica ergänzen würde, soll entsprechend im nordischen Stil gestaltet sein. „Der augenblickliche Weg zum neuen Übernachtungsangebot ist also zunächst von Infrastrukturmaßnahmen und Genehmigungsfragen geprägt, für die es derzeit noch keinen klaren Zeitplan gibt“, fasst Kreft von Byern den Stand der Planungen zusammen. „Bei der Fülle an Projekten, die wir in der Pipeline haben, ist es wichtig, auch bei der Schaffung neuer Übernachtungskapazitäten das richtige Timing zu finden und unbedingt Nachfrage orientiert zu handeln.“ Noch bis zum 27. März können übrigens die Besucher der Wasserwelt Rulantica das „Nordische Lichterfest“ erleben, das laut Michael Kreft von Byern „schon jetzt ein absoluter Erfolg ist“. ■