25.03.2026

Miniatur Wunderland präsentiert „Panik-Express“ mit Udo Lindenberg

Miniatur Wunderland präsentiert „Panik-Express“ mit Udo Lindenberg

Rock-Urgestein Udo Lindenberg gemeinsam mit Gerrit und Frederik Braun bei der Eröffnung des „Panik-Express“ | Foto: Miniatur Wunderland Hamburg.

(eap) Das Miniatur Wunderland Hamburg hat seine Ausstellung um ein außergewöhnliches Modellbauprojekt erweitert: Gemeinsam mit Musiker Udo Lindenberg wurde der sogenannte „Panik-Express“ realisiert, der seit gestern im Hamburg-Abschnitt der Anlage verkehrt.

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg Das Modell entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler, der zugleich Hamburger Ehrenbürger ist, und bildet zentrale Stationen seines Lebens und Wirkens ab. Insgesamt acht detailreich gestaltete Waggons thematisieren verschiedene Jahrzehnte – von der Kindheit in Gronau über internationale Stationen bis hin zu prägenden Momenten rund um die DDR sowie zu aktuellen Erfolgen. „Der Sonderzug im Miniatur Wunderland ist für mich eine große Ehre. Besonders beeindruckt mich, neben all den Wahnsinns-Details, die Visualisierung der deutsch-deutschen Geschichte“, so Lindenberg.

Auch für die Wunderland-Gründer war das Projekt etwas Besonderes: „Der Panik-Express ist der wohl aufwendigste Zug, den wir je umgesetzt haben. Unfassbar zu sehen, wie viel Kreativität, Leidenschaft und unzählige Stunden Arbeit vom Modellbau-Team hier eingeflossen sind“, so Frederik Braun. Gerrit Braun ergänzt: „Udo und Hamburg gehören einfach zusammen – und genau deshalb passt der Panik-Express so perfekt ins Wunderland. Und noch wichtiger: Udo Lindenberg hat schon immer Menschen zusammengebracht – über Grenzen, Generationen und Kulturen hinweg.“

Foto: Miniatur Wunderland Hamburg Zu den dargestellten Stationen zählen Lindenbergs Kindheit in den 1950ern in Schwarz-Weiß, die Zeit als Schlagzeuger in den Dünen Libyens in den 1960ern, erste Nächte im „Onkel Pö“ in Hamburg in den 1970ern. Es folgen DDR-Momente, wie ein Konzert bei einer FDJ-Friedensveranstaltung. Nach einem persönlichen Tiefpunkt erhebt sich Lindenberg als „Phönix aus der Flasche“ zurück ins Leben. Mit Wegbegleitern wie Clueso zieht MTV Unplugged-Feeling ein – und schließlich landet der Zug in der Gegenwart. Dort sorgt ein leuchtender Komet – geritten von Lindenberg und Apache 207 – für ein spektakuläres Finale am Ende des Zuges.

Ergänzt wird die Inszenierung durch akustische Elemente: Am Bahnhof Dammtor ist beim Halt des Zuges ein Stück aus dem bekannten Lindenberg-Titel „Sonderzug nach Pankow“ zu hören. ■

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