18.02.2026

Neue Messtechnik schützt Badegäste & Schwimmbadpersonal

Neue Messtechnik schützt Badegäste & Schwimmbadpersonal

Die höchste Konzentration von Trichloramin entsteht direkt über der Wasseroberfläche, dort, wo Schwimmer die belastete Luft unmittelbar einatmen. // Foto: Courtesy of ProMinent GmbH

Wer regelmäßig Freizeit- und Erlebnisbäder besucht, kennt den typisch stechenden „Schwimmbadgeruch“. Er entsteht bei der Desinfektion von Wasser, wenn Chlor mit organischen Stoffen wie Schweiß, Urin oder Hautpartikeln reagiert. Dabei bildet sich unter anderem Trichloramin. Dieser Stoff gilt als Hauptursache für Reizungen der Atemwege, Augen und Haut. Je mehr Harnstoff ins Wasser gelangt, desto mehr Trichloramin wird gebildet – und desto intensiver riecht es „nach Schwimmbad“. Die höchste Konzentration entsteht direkt über der Wasseroberfläche, also dort, wo Schwimmende und mitunter das Badpersonal direkt betroffen sind, weil sie die belastete Luft unmittelbar einatmen.

DULCOMETER AirGuard // Foto: Courtesy of ProMinent GmbH Um die Trichloraminkonzentration in der Schwimmhallenluft kontinuierlich und präzise zu messen, hat das weltweit operierende deutsche Unternehmen ProMinent nun ein neues Messsystem auf den Markt gebracht. Der „DULCOMETER AirGuard“ misst Trichloramin im Bereich von 0,00 und 2,00 mg/m3 und ermöglicht laut Hersteller so die Einhaltung landesspezifischer Grenzwerte für die Luftqualität in öffentlichen Schwimmbädern. Steigen die in Echtzeit überwachten Messwerte, kann das System automatisch mit übergeordneten Steuerungen kommunizieren und beispielsweise die Frischluftzufuhr anpassen. Nach Angaben des Anbieters ersetzt die Technik manuelle Laboranalysen. Das System ist sowohl als fest installierte Lösung als auch als mobile Messstation erhältlich. ■

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