Neues Erlebnisziel SkyLoop eröffnet am Steinhuder Meer
Mit seiner Kombination aus Aussicht, Freizeitattraktionen und Eventcharakter soll sich der SkyLoop als Ausflugsziel für Familien, Tagesgäste und Schulklassen etablieren. | Foto: atlantics
(eap) Heute ist es so weit und der SkyLoop in Mardorf am Steinhuder Meer (Region Hannover) empfängt seine ersten Gäste. Das rund 40 Meter hohe, bogenförmige Erlebnis- und Aussichtsbauwerk bietet Besuchern eine barrierefrei erreichbare Aussichtsplattform sowie mehrere Attraktionen – darunter eine 85 Meter lange Edelstahl-Röhrenrutsche, eine Zipline, eine Giant Swing, einen Basejump aus 30 Metern Höhe sowie einen sogenannten „Skytrail“-Klettersteig. Seit Ende Januar wurde an dem Erlebnisbauwerk gearbeitet. Das Investitionsvolumen liegt bei rund vier Millionen Euro.
Vor allem bei Familien mit Kindern dürfte die lange Röhrenrutsche besonders gefragt sein. Diese startet in einer Höhe von 34 Metern und wird mit Matten genutzt. Eine Ampelanlage sorgt für zusätzliche Betriebssicherheit – schließlich können Rutschende eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h erreichen. Geliefert wurde die Rutsche vom Döbelner Unternehmen atlantics.
Am Nordufer des Steinhuder Meers gelegen – einem der größten Seen Deutschlands – bietet der SkyLoop weite Ausblicke über die Umgebung. | Foto: atlantics
Neben der markanten Architektur zählt auch die Begrünung zu den besonderen Merkmalen des SkyLoop: Rund 165 Quadratmeter Rankgitter und etwa 60 laufende Meter Blumentröge sollen dafür sorgen, dass sich das Stahl-Bauwerk langfristig stärker in die Umgebung einfügt. Für die Visualisierungen zeichnete die Ingenieur- und Kreativgesellschaft Bergwind verantwortlich; das Erlebniskonzept stammt vom Allgäuer Unternehmen hochkant. Bauherr und Betreiber ist die SchattenSpringer GmbH aus Bielefeld, die langfristig mit bis zu 140.000 Besuchern pro Jahr rechnet.
„Mit dem SkyLoop schaffen wir einen Ort, der Menschen zusammenbringt und ihnen neue Perspektiven ermöglicht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne“, betont Christoph Brand, Geschäftsführer von SchattenSpringer. „Uns war wichtig, ein Erlebnis zu entwickeln, das zur Region passt: naturnah, offen für unterschiedliche Zielgruppen und mit Momenten, die in Erinnerung bleiben.“ ■