Neues Südbad in Duisburg-Großenbaum eröffnet
Das neue Südbad an der Großenbaumer Allee in Duisburg-Großenbaum ersetzt das frühere Hallenbad Großenbaum sowie das vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim.
© Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
(eap) Vergangene Woche wurde das neue Südbad im Duisburger Stadtteil Großenbaum nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet. Das neue Hallenbad bietet durch mehrere Becken Raum sowohl für Schul- und Vereinsschwimmen als auch für die Freizeitnutzung. Zur Ausstattung gehören ein 25-Meter-Becken mit Sprunganlage und WATERCLIMBING®-Kletterwand (geliefert von Bodan Schwimmbadbau), ein Kinderplanschbereich sowie ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit Hubboden und ein Lehrschwimmbecken. Darüber hinaus gibt es eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse, die künftig beispielsweise für Workout- und Yoga-Kurse genutzt werden kann.
© Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Neben dieser funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch eine auf Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage, Luft-Wärmepumpen, Systeme zur Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem Duschabwasser sowie hygienische Frischwasserstationen. Für den laufenden Betrieb ist zudem die Nutzung eines KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei der Beobachtung des Betriebs unterstützen soll.
Das neue Südbad ersetzt zwei ältere Bäder: das frühere öffentliche Hallenbad Großenbaum und das vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim, das mit dem Ende der Sommerferien seinen Betrieb einstellt. „Die unterschiedlichen Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück abzubilden, war eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt Johannes Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport. „Das Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar begrenzt. Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber dem früheren Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern. Möglich wurde dies, indem Technik- und Funktionsräume entgegen den im Bäderbau üblichen Standards in die oberen Gebäudebereiche verlagert wurden.“
Insgesamt investierte die Stadt Duisburg rund 33 Millionen Euro in den Neubau, der vollständig aus eigenen Mitteln finanziert wurde. ■