Royal Caribbean ordert zwei weitere Icon-Schiffe
(eap) Die US-Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean International hat die Bestellung eines sechsten und siebten Schiffes der „Icon-Klasse“ bei der finnischen Meyer Turku-Werft bekannt gegeben. Die beiden Neubauten sollen 2029 bzw. 2030 ausgeliefert werden. Die Bestellung ist Teil einer langfristigen Rahmenvereinbarung mit Meyer Turku, die der Royal Caribbean Group den Zugang zu Schiffbaukapazitäten bis 2036 sichern soll. Diese umfasst auch das bereits zuvor angekündigte fünfte Schiff der Icon-Klasse, dessen Auslieferung für 2028 vorgesehen ist.
„Die Icon-Klasse spiegelt unseren Mut zur Kreativität und unsere technische Exzellenz wider, die weiterhin definieren, was ein Urlaub sein kann“, betont Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group. „Durch unsere langjährige Partnerschaft mit Meyer Turku, der finnischen Regierung und dem starken finnischen maritimen Cluster gestalten wir die Branche für die kommenden Jahrzehnte neu und erzielen zugleich einen bedeutenden wirtschaftlichen Mehrwert für Finnland.“
Meyer Turku hat bereits die ersten beiden Schiffe der Icon-Klasse für die Royal Caribbean Group gebaut, Icon of the Seas (2024) und Star of the Seas (2025). Das dritte Schiff der Klasse, Legend of the Seas, soll im Juli dieses Jahres im westlichen Mittelmeer debütieren und über ein umfangreiches Freizeit- und Entertainment-Angebot verfügen, darunter der nach Angaben der Gruppe „größte Wasserpark auf See“. Das vierte Schiff der Icon-Klasse, Hero of the Seas, soll 2027 folgen. Insgesamt arbeiten die Royal Caribbean Group und Meyer Turku bereits seit mehr als drei Jahrzehnten zusammen – in diesem Zeitraum hat die finnische Werft 25 Schiffe für das Unternehmen gebaut.
„Die Bestellung des sechsten und siebten Schiffes der Icon-Klasse ist eine bedeutende Anerkennung des Talents und der Expertise von Meyer Turku und der finnischen maritimen Industrie. Dieser Meilenstein stellt einen wichtigen Schritt nach vorn in unserer Partnerschaft mit der Royal Caribbean Group dar, um den Schiffbausektor im kommenden Jahrzehnt und darüber hinaus weiterzuentwickeln“, erklärt Casimir Lindholm, CEO von Meyer Turku. ■