Tierpark Hagenbeck eröffnet neuen Elefantenlehrpfad
Eine Schulklasse aus Hamburg durfte den neuen Elefantenlehrpfad im Tierpark Hagenbeck feierlich einweihen.
© Foto: Hagenbeck
(eap) Im Hamburger Tierpark Hagenbeck gibt es ab sofort einen neuen Elefantenlehrpfad zu entdecken, der Besuchern auf anschauliche und interaktive Weise Wissenswertes über die grauen Riesen vermittelt. An insgesamt sechs Stationen erfahren Interessierte mehr über die verschiedenen Elefantenarten, ihre Kommunikation, Anatomie und Ernährung sowie über die Bedrohungen, denen die Tiere in freier Wildbahn ausgesetzt sind und Möglichkeiten zu ihrem Schutz.
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Dabei lädt der Lehrpfad auch zum Mitmachen ein: So können Besucher zum Beispiel mithilfe einer Kurbel echte Elefantengeräusche erzeugen, ihren eigenen Fußabdruck mit dem eines Dickhäuters vergleichen, eine historische Elefantentransportkiste durchqueren oder einen Elefantenbackenzahn aus nächster Nähe betrachten.
„Artenschutz beginnt mit Wissen, denn man schützt nur das, was man kennt. Wir möchten Menschen für die faszinierende Welt der Elefanten begeistern, indem wir umfangreiche und anschauliche Informationen über die Tiere bereitstellen. Damit schaffen wir die Grundlage für mehr Bewusstsein und fördern das Engagement sich für den Schutz der Tiere einzusetzen. Das stärkt langfristig den Artenschutz“, erklärt Mira Kuhnhardt, Artenschutzbeauftragte des Tierpark Hagenbeck.
Neben biologischen Fakten beleuchtet der Lehrpfad auch die traditionsreiche Geschichte der Elefantenhaltung bei Hagenbeck und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Haltung und im Schutz der Tiere. „Elefanten kommunizieren auf vielfältige Weise und pflegen enge soziale Beziehungen. Ich freue mich, wenn wir mit dem Lehrpfad Einblicke in die Welt der sanften Riesen vermitteln können“, so Michael Schmidt, Reviertierpfleger im Elefantenhaus.
Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Stiftung Hagenbeck. Cord Crasselt, Vorstandsmitglied der Stiftung, erläutert: „Verständnis ist die Grundlage für wirksamen Artenschutz. Deshalb fördern wir Projekte sehr gern, die Menschen für Tiere und Natur begeistern.“ ■