Zoo Zürich: Verzögerung beim Bau der Pantanal-Voliere
(eap) Während auf der Baustelle der neuen Pantanal-Voliere im Zoo Zürich der Hoch- und Tiefbau im Zeitplan sind, stehen die Stahlbauarbeiten still. Die beteiligte Stahlbaufirma habe dem Zoo zufolge die gewünschten Anforderungen weder technisch noch terminlich oder finanziell erreicht, weshalb die Zusammenarbeit nun beendet worden sei. Aufgrund dieser Umstände wird sich die Fertigstellung des Projekts als eine der nächsten Stufen im „Entwicklungsplan 2050“ (vgl. Projektbericht in EAP 1/2022) verzögern.
Weiterhin im Zeitplan ist das sogenannte „Ara-Hub“, das planmäßig im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Diese Einheit wird künftig die Innenanlagen der Pantanal-Voliere beherbergen und für die Zucht verschiedener gefährdeter Vogelarten genutzt werden. Ebenso soll das Ara-Hub für Forschungstätigkeiten zur Verfügung stehen.
Die Eröffnung der Pantanal-Voliere, die auf einer Gesamtfläche von rund 11.000 Quadratmetern entsteht und an ihrer höchsten Stelle 35 Meter aufragen wird, war für Frühjahr 2028 geplant. Der Zoo sei bestrebt, die Stahlbauarbeiten mit einem neuen Umsetzungspartner schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Wie sich das Eröffnungsdatum durch diese Verzögerung verschiebt, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen. Mehr als 15 gefährdete Tierarten wie Ameisenbär, Flachlandtapir, Hyazinthara, Rotschwanzamazone und Sonnensittich werden in der Voliere vergesellschaftet zusammenleben. Die Voliere soll alle vier Hauptaufgaben eines modernen Zoos – Artenschutz, Naturschutz, Forschung und Bildung – auf sich vereinen. ■