81. Jahreskonferenz der WAZA in Köln
(v.l.n.r.): NRW-Landesumweltminister Oliver Krischer, der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester, WAZA-Präsident David Field, Dr. Mona van Schingen-Khan vom Bundesamt für Naturschutz (BfN), Prof. Dr. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos, sowie Christopher Landsberg, Vorstand Kölner Zoo.
© Foto: WAZA
(eap) Noch bis einschließlich Donnerstag, den 29. Oktober, findet in Köln die Jahreskonferenz der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), des globalen Dachverbands der wissenschaftlich geführten Zoos und Aquarien, statt. Als Gastgeber der viertägigen Veranstaltung bringt der Kölner Zoo rund 300 Direktoren und Entscheider aus Zoos und Aquarien weltweit zusammen. Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie die weitere Verbesserung von Tierwohl und Tierhaltung, Trends im Freizeitverhalten der Menschen sowie Möglichkeiten für ein zusätzliches gemeinsames Engagement im Artenschutz.
Den internationalen Branchentreff eröffneten gestern Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, NRW-Landesumweltminister Oliver Krischer, Zoodirektor Prof. Dr. Theo B. Pagel und WAZA-Präsident David Field mit ihren Grußworten. Eine der ersten Keynotes hielt Dr. Mona van Schingen-Khan, stellvertretende Leiterin der wissenschaftlichen CITES-Behörde am Bundesamt für Naturschutz (BfN). Sie beleuchtete die Rolle des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES im Umgang mit dem internationalen Wildtierhandel. Dabei ging sie darauf ein, wie Regierungen, wissenschaftliche Behörden, Zoos, Forschende und weitere Akteure gemeinsam zu einem integrierten Artenschutz beitragen können.
„Für uns ist es eine große Ehre, erneut Gastgeber der WAZA-Konferenz sein zu dürfen. Köln spielt mit seinem wissenschaftlich geführten Zoo und all seinen Initiativen für Freizeit, Umweltbildung, Forschung und Artenschutz auf absolutem Champions League-Niveau, was gut für unsere Stadt und die Region ist“, betonte Zoodirektor Pagel. Er wird sich zu Beginn des kommenden Jahres in den Ruhestand verabschieden und sein Amt an seinen Nachfolger Marc Damen übergeben.
Dr. Martín Zordan, Geschäftsführer der WAZA, erläuterte: „Unsere weltweite Zoo- und Aquariengemeinschaft hier in Köln, im Herzen Europas, zusammenzubringen, ist eine wunderbare Gelegenheit, erneut zu bekräftigen, was uns verbindet: unsere Verantwortung gegenüber den Tieren, Arten und der Natur. Bei dieser Konferenz geht es jedoch um mehr als nur den Austausch von Ideen. Es geht darum, unsere gemeinsamen Ziele in sinnvolle Maßnahmen umzusetzen. Unsere größte Wirkung entfalten wir nicht einfach durch das, was wir innerhalb unserer eigenen Einrichtungen erreichen, sondern durch das, was wir gemeinsam über deren Grenzen hinaus bewirken können. Wir sind dem Kölner Zoo sehr dankbar, dass er uns beherbergt und dazu beiträgt, diesen globalen Austausch zu ermöglichen.“ ■