Dreamworld verwandelt MotoCoaster in Lost Mine Mayhem
(eap) Der an der australischen Gold Coast gelegene Freizeitpark Dreamworld in Coomera hat kürzlich die umfassende Neugestaltung seiner im Februar dieses Jahres geschlossenen Attraktion „MotoCoaster“ angekündigt. Der fast 20 Jahre alte Family Launch Coaster mit Straddled Seating von Intamin soll für knapp 20 Mio. Australische Dollar (rund 12 Mio. Euro) grundlegend überarbeitet und unter dem Namen „Lost Mine Mayhem“ Ende 2027 wiedereröffnet werden. Durch eine neue Storyline, eine passende Thematisierung und neue Züge mit Wagen im Quad-Design soll sich der Coaster künftig thematisch in das Ende 2024 eröffnete Themenareal „Rivertown“ einfügen. Darüber hinaus sollen die neuen Züge eine geringere Mindestkörpergröße erfordern und durch effizientere Be- und Entladeprozesse zu einer höheren Kapazität beitragen.
Visualisierung: Dreamworld
Gemäß Storyline von Lost Mine Mayhem begeben sich die Fahrgäste auf eine Expedition tief unter Rivertown. „Das Team hat ein Abenteuer geschaffen, bei dem Entdeckung, Erkundung und Spaß im Mittelpunkt stehen. Die Besucher begeben sich auf eine Reise tief unter Rivertown, bahnen sich ihren Weg durch uralte Kammern und verborgene Gänge und versuchen, die Geheimnisse der verlorenen Mine aufzudecken, bevor es die Schatzsucher tun“, erklärt Greg Yong, CEO von Dreamworld.
Die Umgestaltung der Familienachterbahn ist Teil der laufenden Transformation des Dreamworld-Themenparks, die bislang unter anderem die Schaffung des Kinder-Themenbereichs „Kenny and Belinda’s Dreamland“, die Eröffnung des „Dreamworld Flyer“, die Entwicklung von Rivertown mit dem Switchback Coaster „Jungle Rush“ sowie die Eröffnung der Gyro Swing „King Claw“ umfasste. „Mit Lost Mine Mayhem werden sich unsere Investitionen in neue Besuchererlebnisse in den letzten Jahren auf fast 200 Millionen Dollar belaufen, was Arbeitsplätze in Queensland und die lokale Wirtschaft hier an der Gold Coast stärkt. Wir können es kaum erwarten, dieses nächste Abenteuer Ende 2027 zum Leben zu erwecken“, soYong.
Die Investitionsstrategie der Betreibergruppe Coast Entertainment Holdings scheint bereits erste Früchte zu tragen. In den kürzlich veröffentlichten Jahresergebnissen der Gruppe zeichnet sich eine positive Entwicklung für die Themenparks und Attraktionen des Unternehmens ab. Die Ticketverkäufe für Dreamworld und den benachbarten Wasserpark WhiteWater World stiegen im Geschäftsjahr 2026 um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lagen damit sogar über dem Niveau von 2016. Die Freizeitanlagen der Gruppe, inklusive Skypoint, verzeichneten insgesamt zwei Millionen Besuche, was einem Wachstum von 29,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der operative Umsatz der Attraktions-Sparte erhöhte sich um 20,8 Prozent auf 116,5 Millionen Australische Dollar. Rekordwerte wurden unter anderem im F&B- und Retail-Geschäft erzielt. ■