30.04.2026

Jahresbilanz 2025 der Karlsruher Bäder

Jahresbilanz 2025 der Karlsruher Bäder

Das Flaggschiff der Karlsruher Bäder – Das Europabad Karlsruhe.

(eap) Die Karlsruher Bäder stllten gestern ihre Jahresbilanz 2025 vor. Trotz aller Herausforderungen zeichnet sich mit insgesamt rund 1,48 Millionen Gäste im Jahr 2025 eine stabile Entwicklung ab. Im Städtevergleich verfügt Karlsruhe mit zehn Bädern über eine außergewöhnlich umfangreiche und vielfältige Bäderlandschaft.

Das Europabad Karlsruhe bleibt mit über 512.000 Gästen jährlich das besucherstärkste Bad der Region. Aber auch das Fächerbad Karlsruhe behauptet sich mit über 321.000 Besuchern als zentraler Baustein der Karlsruher Bäderlandschaft, wenngleich hier Einschränkungen durch Baumaßnahmen und reduzierte Öffnungstage zu verzeichnen waren. Insgesamt ergaben sich leichte Rückgänge bei den Besucherzahlen der Karlsruher Bäder, die insbesondere auf witterungsbedingte Effekte im Freibadbereich zurückzuführen seien. So lagen die Besucherzahlen in den Freibädern unter dem Vorjahresniveau (-6,76 Prozent), während sich die Hallenbäder weiterhin stabil entwickelten (+1,8 Prozent).

Melchien und Sternagel Karlsruher Bäder Bürgermeisterin Yvette Melchien und Oliver Sternagel, Amtsleiter und Geschäftsführer der Karlsruher Bäder, stellten am Mittwoch, den 29. April 2026, die Jahresbilanz 2025 der Karlsruher Bäder im Europabad vor. © Karlsruher Bäder Trotz der leicht rückläufigen Besucherzahlen konnten die Karlsruher Bäder ihre wirtschaftliche Situation im Jahr 2025 verbessern. Insbesondere das Europabad verzeichnete eine deutliche Umsatzsteigerung auf rund 9,92 Mio. Euro (2024: 8,99 Mio. Euro) und erreichte ein positives operatives Ergebnis. Auch das Fächerbad konnte sein Ergebnis deutlich verbessern und seinen operativen Verlust reduzieren. Der Saunabereich entwickelte sich weiterhin positiv und stellte einen wichtigen Ertragsfaktor dar. Der operative Zuschussbedarf der Stadt Karlsruhe für die Bäderbetriebe konnte im Jahr 2025 insgesamt um rund 1,34 Mio. Euro reduziert werden.

Gleichzeitig stehen die Karlsruher Bäder weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Neben steigenden Energie-, Betriebs- und Personalkosten wirke sich nach Angaben der Bäder insbesondere die angespannte Haushaltslage der Stadt Karlsruhe auf den Betrieb aus. Vor diesem Hintergrund seien Preisanpassungen unumgänglich. Ziel bleibe es allerdings, die Preise weiterhin sozialverträglich zu gestalten und gleichzeitig die Qualität und Sicherheit des Angebots zu gewährleisten.

Zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und zur Reduzierung von Betriebskosten investieren die Karlsruher Bäder kontinuierlich in ihre Infrastruktur. Im Fächerbad stehen Maßnahmen wie die Dachsanierung, der Ausbau von Photovoltaik sowie weitere energetische Modernisierungen im Fokus. Für das Jahr 2026 erwarten die Karlsruher Bäder weiterhin steigende Anforderungen, insbesondere in den Bereichen Personal und Kostenentwicklung. Gleichzeitig wird erwartet, dass die getätigten Investitionen langfristig zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Bäderlandschaft beitragen. ■

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