Klimahaus Bremerhaven erweitert Angebot um neuen Audioguide
Der mehrfach ausgezeichneten Meeresbiologin Antje Boetius und dem aus dem TV bekannten Arzt und Wissenschaftsjournalisten Eckart von Hirschhausen können die Besucher im Klimahaus jetzt per Audioguide lauschen.
© Holger Bockholt / Klimahaus Bremerhaven
(eap) Das Klimahaus Bremerhaven erweitert sein Bildungsangebot im Ausstellungsbereich „Reise“ um einen Audioguide, der den Rundgang 50 Minuten lang begleitet. Ab sofort können Besucher sich auf einen unterhaltsamen ebenso wie informativen „Hörspaziergang“ entlang des achten Längengrades begeben. Begleitet werden sie dabei von den Stimmen der Meeresbiologin Antje Boetius und des Mediziners sowie Wissenschaftsjournalisten Eckart von Hirschhausen. Grundlage des Audioguides bildet ein Gespräch, das die beiden Experten bei ihrem Besuch im Jahr 2025 vor Ort führten.
Der Audioguide verbindet persönliche Anekdoten mit wissenschaftlichen Hintergründen und ordnet ausgewählte Inhalte der Ausstellung vertiefend ein. So wird unter anderem erläutert, dass Haie evolutionsgeschichtlich deutlich älter sind als Bäume, oder weshalb Bäume im tropischen Regenwald oberirdische Stützwurzeln ausbilden. Die zusätzlichen Audioinhalte ergänzen die bestehenden Informationstafeln an den einzelnen „Reisestationen“, ersetzen diese jedoch nicht. Der Guide ist gegen eine Gebühr von drei Euro an der Kasse erhältlich.
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 (vgl. EAP 6/2009) verzeichnete das Klimahaus nach eigenen Angaben mehr als sieben Millionen Gäste und zählt damit zu den meistbesuchten Wissensorten in Deutschland. Besucher durchqueren hier verschiedene Klimazonen – von der Wüste bis zur Antarktis – und erleben dabei Temperatur-, Geruchs- und Geräuschkulissen unterschiedlicher Regionen. Neben der „Reise“ umfasst das Angebot drei weitere Dauerausstellungen: „Wetterextreme“, ein wissenschaftlich fundierter Erlebnisbereich zu Extremwetterereignissen und deren Folgen, „Perspektiven“ zur historischen Entwicklung des Klimawandels sowie das interaktive „World Future Lab“, das sich an künftige „Weltretter“ richtet. ■