01.09.2026

NEMO Magdeburg: Vom Freizeitbad zur Wellnesswelt

NEMO Magdeburg: Vom Freizeitbad zur Wellnesswelt

Die Wasserrutschen im NEMO-Erlebnisbad müssen weichen, um Platz zu schaffen für die Neuausrichtung als Wellness-Destination. Sie sollen zurückgebaut und an einem anderen Standort weitergenutzt werden.

(eap) Für die NEMO Bade-, Sauna- & Wellnesswelt in Magdeburg werden die Weichen neugestellt: Künftig soll sich das seit 2016 von der GMF betriebene Erlebnisbad konsequent auf die Bereiche Wellness, Erholung und Gesundheit ausrichten. Grund für die neue Entwicklungsstrategie mit klarem Wellnessfokus seien die veränderten Bedürfnisse der Gäste sowie aktuelle Entwicklungen im Freizeit- und Gesundheitsmarkt.

„Die Freizeit- und Wellnessbedürfnisse der Menschen verändern sich spürbar. Themen wie Entspannung, Gesundheitsvorsorge, Regeneration und bewusste Auszeiten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Deshalb sehen wir in einer konsequenten Weiterentwicklung des Wellnessangebotes großes Potenzial für die Zukunft des Standortes“, erläutert Harald Gabriel, Geschäftsführer der NEMO-Eigentümergesellschaft vivamar Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft Magdeburg mbH und Prokurist bei der GMF.

ElbauenSauna, NEMO Magdeburg Kern der Neuausrichtung des NEMO wird die Erweiterung des Wellness- und Saunabereichs sein. Nachdem mit der „ElbauenSauna“ vor zehn Jahren bereits ein modernes Saunaangebot im Bad eröffnet wurde, sollen demnächst weitere Saunen, attraktive Ruhe- und Entspannungszonen sowie neue Aufenthaltsbereiche mit hochwertiger Atmosphäre hinzukommen. Weitere Zielgruppen sollen erschlossen werden, insbesondere durch Angebote wie textiles Saunieren – ein Trend, der in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinne, wie die Betreibergesellschaft feststellt (lesen Sie auch unser Themenspecial „Textilsauna – Ein Trend mit Zukunft?“ in EAP-Ausgabe 2/2023).

Die bestehenden Wasserrutschen des NEMO (vgl. EAP 5/2021) sollen zurückgebaut und an einem anderen Standort weiterhin genutzt werden – an welchem konkret sei laut Gabriel noch nicht entschieden. Die durch diese Maßnahme freiwerdenden Flächen schaffen den benötigten Platz für die geplanten Neuerungen, mit deren Umsetzung Ende dieses Jahres begonnen wird. Während der Zeit der konzeptionellen und baulichen Anpassungen wird das NEMO für mehrere Monate geschlossen bleiben.

Mit der Wiedereröffnung der Anlage erwartet Besucher dann nicht nur ein großzügiges Wellness-Angebot, sondern auch ein neuer Name sowie ein vollständig überarbeiteter Markenauftritt des Bades. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung wird es auch auf gesellschaftsrechtlicher Ebene Veränderungen geben. Durch eine konzerninterne Neuordnung wird die Verantwortung für den Standort künftig von International Wellness Resorts (IWR) mit derzeit 13 Wellnessunternehmen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden übernommen. Die vivamar Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft Magdeburg mbH wird in die IWR überführt, sodass die GMF künftig keine Verantwortung mehr für das NEMO Magdeburg tragen wird.

IWR-Direktor Willem Künne, der künftig auch als Geschäftsführer der NEMO-Wellnesswelt fungieren wird, erklärt: „Mit der Einbindung der vivamar Magdeburg in die International Wellness Resorts können wir auf umfangreiche Erfahrungen, innovative Konzepte und ein starkes internationales Netzwerk zurückgreifen. Unser Ziel ist es, den Standort langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln und eine der führenden Wellnessdestinationen Mitteldeutschlands zu etablieren.“ ■

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