15.01.2026

Neues Waldbad Warburg nimmt weiter Form an

Neues Waldbad Warburg nimmt weiter Form an

Das Neue Waldbad feierte am 14. Januar 2026 Richtfest: Bürgermeister Tobias Scherf und Stadtwerke-Geschäftsführer Leander Sasse (vorne), die Mitglieder des Rates und die Bauverantwortlichen freuen sich über diesen wichtigen Meilenstein.

(eap) Die Hansestadt Warburg (Nordrhein-Westfalen) hat gestern mit dem Richtfest des Neuen Waldbads einen weiteren Meilenstein im Bau ihres neuen Schwimmbades erreicht. „Mit dem Neuen Waldbad realisiert Warburg die größte Investition seiner Stadtgeschichte – ein Projekt von außergewöhnlicher Dimension. Umso mehr freut es uns, dass die Bauarbeiten am Neuen Waldbad planmäßig verlaufen“, freut sich Bürgermeister Tobias Scherf über die aktuelle Bilanz. „Gemeinsam mit allen Beteiligten wollen wir das Projekt weiter zügig umsetzen, damit die Eröffnung planmäßig im kommenden Sommer 2027 stattfinden kann“, so der Bürgermeister.

Die äußere Gebäudehülle wächst sichtbar. © Stadt Warburg Seit rund 15 Monaten wird auf der Baustelle mit hoher Intensität gearbeitet. Im November 2024 wurde der erste Spatenstich gesetzt. Bereits Mitte Januar 2025 startete das Unternehmen Hartmann Bau mit dem Aushub und den Rohbauarbeiten. Der Zeller Bäderbau nahm die Arbeiten an den Kurs- und Sportbecken im Hallenbad auf. Aktuell entsteht die Unterkonstruktion für das neue Edelstahlbecken des Freibads. Die Planungen für das neue Waldbad stammen von KRIEGER Architekten | Ingenieure aus Velbert. Die CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft ist für die Projektsteuerung verantwortlich.

Stadtwerke-Geschäftsführer Leander Sasse betont, dass das Neue Waldbad konsequent unter nachhaltigen und klimafreundlichen Gesichtspunkten realisiert wird. Der gezielte Einsatz erneuerbarer Energien, langlebiger Materialien und moderner Technik trage dazu bei, Ressourcen zu schonen und nationale wie europäische Klimaschutzziele zu unterstützen. Projektleiter Albrecht Schaeffer ergänzt, dass das Hallenbad in der Effizienzgebäudestufe 40 errichtet wird. Der Energiebedarf liege damit rund 60 Prozent unter dem eines Referenzgebäudes.

Mit einem Gesamtvolumen von rund 27,6 Millionen Euro ist das Neue Waldbad die größte Investitionsmaßnahme in der Stadtgeschichte. Ein Großteil der Kosten – über 16 Mio. Euro – wird durch Fördermittel gedeckt, die eine Rekordförderung für die Stadt Warburg darstellen. „Mit dem Richtfest unseres neuen Waldbades wird sichtbar, wie aus jahrelanger gemeinsamer zielgerichteter Planung Schritt für Schritt das neue Bad Realität wird. Es entsteht ein besonderes Areal für unsere Stadt. Für die Stadtwerke ist das Neue Waldbad ein außergewöhnliches Projekt, das wir mit hoher Verantwortung, technischem Anspruch und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit umsetzen“, fasst Stadtwerke-Geschäftsführer Sasse zusammen. ■

Lesen Sie auch