05.03.2026

Rheinwelle feiert Richtfest für Erweiterungsbau

Rheinwelle feiert Richtfest für Erweiterungsbau

(v.l.n.r): Sybille Gerlach und Werner Pfeifer vom Zweckverband Regionalbad Bingen-Ingelheim als Bauherrenvertreter, Geschäftsführerin der Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH Nina Scharer, der Gau-Algesheimer Bürgermeister Michael König, die stv. Verbandsvorsteherin Eveline Breyer, Zimmermann Pascal Sahm, Innenminister Michael Ebling, Verbandsvorsteher Sebastian Hamann und der Landtagsabgeordnete Michael Hüttner.

(eap) Das Freizeitbad rheinwelle in Gau-Algesheim (Rheinland-Pfalz) hat am Montag das Richtfest seines Erweiterungsbaus gefeiert. Der Hallenbad-Anbau, der den Erlebnisbad-Bereich künftig ergänzen wird, soll bei planmäßigem Verlauf 2027 eröffnen und mit einem multifunktionalen Lehrschwimmbecken sowie einem zusätzlichen 25-Meter-Sportschwimmbecken mehr Kapazitäten schaffen. Ein separater Eingang soll Schulklassen und Vereinen zudem einen eigenen Zugang – unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb – ermöglichen.

Insgesamt rund 16 Mio. Euro sind für den Neubau veranschlagt. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit vier Mio. Euro aus dem Sportstättenförderprogramm, der Landkreis Mainz-Bingen steuert 1,425 Mio. Euro bei. Die Städte Ingelheim, Bingen und Gau-Algesheim tragen gemeinsam 4,9 Mio. Euro; der verbleibende Anteil wird über Darlehen finanziert.

„Mit dem Richtfest unseres Erweiterungsbaus wird sichtbar, wie aus jahrelanger, gemeinsamer und zielgerichteter Planung Schritt für Schritt ein zukunftsweisendes Projekt entsteht“, erklärte Verbandsvorsteher Sebastian Hamann zur Eröffnung der Feier. Die Umsetzung erfolge „mit hoher Verantwortung, technischem Anspruch und klarem Fokus auf Nachhaltigkeit“.

Ein Richtfest sei zudem ein Anlass, die Leistungen der beteiligten Gewerke zu würdigen: „Unser besonderer Dank gilt allen, die hier mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz arbeiten – den Handwerkerinnen und Handwerkern, den Planern und Architekten, dem Projektsteuerer sowie den Mitarbeitern der rheinwelle, insbesondere im technischen Bereich. Ohne ihren Einsatz wären wir heute nicht hier“, betonte Ingelheims Bürgermeisterin Eveline Breyer. Wie bereits das bestehende Bad wird auch der Neubau von KRIEGER Architekten | Ingenieure geplant.

Erst im November vergangen Jahres wurde die bestehende Bade- und Funwelt der rheinwelle nach einer rund siebenmonatigen Modernisierungsphase wiedereröffnet. Seitdem stehen Badegästen unter anderem zwei neue Rutschen von Klarer Freizeitanlagen mit einem bislang weltweit einzigartigen Element zur Verfügung. Mehr über die Neuheiten lesen Sie in EAP-Ausgabe 1/2026. ■

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