Zoo Zürich: Bauarbeiten für Pantanal Feuchtgebiet schreiten voran
Der neue Lebensraum im Zoo Zürich wird südamerikanischen Vogel- und Säugetierarten ein neues Zuhause bieten. // Bild: Zoo Zürich
(eap) Mit dem „Pantanal Feuchtgebiet“ schafft der Zoo Zürich einen neuen großen Lebensraum für die Tierwelt Südamerikas. Im Mittelpunkt stehen bedrohte Vogel- und Säugetierarten, die unter anderem im brasilianischen Pantanal leben, einem der größten Binnenland-Feuchtgebiete der Erde. Zu ihnen zählen die leuchtend blauen Hyazintharas und die gelben Sonnensittiche, die nun einen ersten Bereich des künftigen Habitats bezogen haben.
Der kürzlich in Betrieb genommene Innenbereich „Refugio“ verfügt über zwei separate Teilbereiche, für Papageienarten und Wasservögel. Hier: Hyazintharas. // Foto: Zoo Zürich
Der Zoo hat den „Refugio“ genannten Innenbereich frühzeitig in Betrieb genommen, damit sich die Tiere bereits an ihre neue Umgebung gewöhnen können. Zoogäste werden künftig durch eine Glasscheibe in das Gebäude blicken, es aber nicht betreten können.
Das Refugio bietet zwei separate Bereiche für Wasservögel und Papageien. Wasserflächen und ein spezielles Bodensubstrat ermöglichen es den Tieren, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen. Den Papageien steht ein großer, tageslichtdurchfluteter Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Weitere Teilbereiche ermöglichen es, bis zu sechs verschiedene Papageienarten im Refugio zu halten.
Auch Sonnensittiche sind in das Refugio bereits eingezogen. // Foto: Zoo Zürich
Zoo Zürich engagiert sich seit Jahren im brasilianischen Pantanal für den Schutz dieses Lebensraumes. Um Hyazintharas auch außerhalb ihres natürlichen Lebensraums zu erhalten, züchtet er die Art erfolgreich in seinem 2022 eröffneten Artenschutzzentrum Ornis.
Wann genau das Pantanal Feuchtgebiet im Zoo Zürich eröffnen wird, ist derzeit noch ungewiss. Zuletzt hatten Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten den Zeitplan durcheinandergebracht. ■